Trio_Meisterkurse

Dozenten (Violoncello, Klavier, Haltung/Bewegung)

Rudolf Gleissner, Florian Wiek, Alexandra Müller

Prof. Rudolf Gleissner (Violoncello/Kammermusik)

gleissner

Rudolf Gleissner wurde 1942 in Nürnberg geboren. Er begann sein Studium in seiner Heimatstadt bei Kurt Weiss und setzte es in München bei Walter Reichard und in Detmold bei André Navarra fort. Ergänzende Studien führten ihn zu Meisterkursen von Enrico Mainardi und Pablo Casals.
Er war zunächst stellvertretender Solocellist beim Radio-Sinfonie-Orchester Berlin, dem heutigen Deutschen Sinfonie Orchester unter Lorin Maazel. Danach, von 1969 bis 2007, beim Radio-Sinfonie-Orchester Stuttgart des SWR als erster Solocellist unter Chefdirigenten wie Sergiu Celibidache, Neville Marriner, Gianluigi Gelmetti, Georges Pretre und Roger Norrington. In all diesen Jahren spielte Rudolf Gleissner als Solist mit den verschiedensten Orchestern, darunter auch häufig mit dem RSO, dokumentiert durch regelmäßige Rundfunkaufnahmen. Seit 1970 ist Rudolf Gleissner Mitglied der international konzertierenden "Stuttgarter Solisten". Seit 1978 bis heute gibt er als Professor für Violoncello an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart seine reichen Erfahrungen mit großer Begeisterung an die jüngere Generation weiter.
Violoncellokurse, Kammermusikkurse (z.B. für Jeunesse Musicales in Weikersheim, Gustav Mahler Akademie Bozen), Orchester-Coaching (z.B. Junge Deutsche Philharmonie) und Probespieltrainingswochen haben seine aktive Tätigkeit immer begleitet, ebenso Jurytätigkeit im Inland (Hochschulwettbewerb, Deutscher Musikrat) und Ausland.

Prof. Florian Wiek (Klavier/Kammermusik)

Florian Wiek

Florian Wiek, geboren 1972 in eine Familie bildende Künstler, erhielt seine pianistische Ausbildung an der Musikhochschule Köln und dem Conservatoire national superieur de musique de Paris bei Günter Ludwig und Pierre-Laurent Aimard, bevor er seine Studien bei Volker Banfield an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg mit dem Konzertexamen abschloss.
Er wurde bei verschiedenen nationalen und internationalen Wettbewerben ausgezeichnet (Preis des Deutschen Musikwettbewerbs, 1. Preis „Maria Canals / Barcelona). Seither führt ihn seine Tätigkeit in Konzertsäle wie die Berliner und Kölner Philharmonie, die Hamburger Musikhalle, die Beethovenhalle Bonn u.a, zu zahlreichen Festivals und umfasst alle musikalischen Bereiche vom Solorecital, Konzerten mit Orchester über Ensemblespiel bis zu groß besetzter Kammermusik und Lied.
Sein Repertoire umfasst Werke vom Barock bis zu neuesten Schöpfungen, wobei die Musik der Wiener Klassik einen Schwerpunkt bildet. Die Auseinandersetzung mit dieser so beredten wie in den Mitteln sparsamen Klangsprache stellt für Wiek stets aufs neue eine Herausforderung dar, was sich auch in seinen Programmen durch seine ganze musikalische Entwicklung hindurch immer wieder spiegelt.
Im Oktober 2004 wurde Florian Wiek zum Professor für Klavier und Klavier-Kammermusik an die Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart berufen.

Alexandra Müller (Haltung, Bewegung u. Ausdruck am Instrument)

sandramueller

Alexandra Müller begann ihr Cellostudium bei Rudolf Gleissner in Stuttgart und setzte es bei Wolfgang Boettcher in Berlin fort. Sie war stellvertretende Solocellistin am Nationaltheater Mannheim. Zusatzausbildungen zur Dispokinesislehrerin, Bewegungspädagogin und integralen Gestalttherapeutin folgten. Seit 1991 ist Alexandra Müller Dozentin an der Universität der Künste Berlin in den Fächern Cello, Cellomethodik und Musikphysiologie ( „Haltung, Bewegung und Ausdruck am Instrument - bewusstes Musizieren“). Sie ist Gründungsmitglied des Kurt-Singer-Institutes für Musikphysiologie und Musikergesundheit an der HfM und UdK, Berlin und leitet die berufsbegleitende Weiterbildung "Musikphysiologie im künstlerischen Alltag". Darüber hinaus unterrichtet sie in Kursen, Workshops und Seminaren. Sie ist Mitglied im Beirat der Heinrich Jacoby/Elsa Gindler-Stiftung, Berlin.
Während der Meisterkurse werden gemeinsam mit den Kursteilnehmern Voraussetzungen erarbeitet, die es ermöglichen, sich müheloser und ausdrucksstärker auf dem eigenen Instrument auszudrücken. Dies geschieht in Übungen und Experimenten, die sich mit der körperlichen Disposition, den jeweils individuellen Haltungs- u. Bewegungsmustern, der Wahrnehmungsfähigkeit, dem Selbstvertrauen und der Entspannungsfähigkeit befassen. Das in den Übungen und Experimenten Erfahrene wird in die konkrete Arbeit am Instrument integriert. Diese beschäftigt sich außerdem mit den Zusammenhängen von Haltung, Bewegung und Klang, der optimalen Anpassung des Instruments an den Körper unter Berücksichtigung ergonomischer Gesichtspunkte und Hilfsmittel wie zum Beispiel Stuhlhöhe, Stützen- bzw. Kinnhalterform und -höhe, Stachellänge, sowie der Ökonomisierung und Verfeinerung der Spieltechnik. Gleichzeitig findet auch eine Auseinandersetzung mit etwaigen Hindernissen des freien Auftritts wie Verspannungen, Schmerzen, Auftrittsangst statt.

Rudolf Gleissner, Florian Wiek, Alexandra Müller

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